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Allgemeine Fragen
Die Alarmsoftware GisboAlarm ist in zwei Versionen, Professional und Communication, unterteilt und bietet zusätzliche Module sowie Hardware. Die Lizenzpreise sind nach der Zahl der Geräte gestaffelt. Lizenzen für 10 Clients gibt es zum Beispiel ab 300 € netto.
Geräte, die einen Alarm absetzen und/oder empfangen, müssen lizenziert werden.
Die Anschaffungskosten der Lizenzen sowie der Hardware sind einmalig, lediglich für den optionalen Wartungs- und Supportvertrag fallen jährliche Kosten an.
Die Preise erhalten Sie mit einem unverbindlichen Angebot über unser Anfrageformular.
Jedes Gerät, welches GisboAlarm nutzen möchte, benötigt eine Lizenz. Die PC-Lizenz wird erst gezählt, wenn Sie die PCs der Organisationsstruktur zuweisen. Die Hostnamen in der Geräteliste werden nicht beachtet.
Durch Erreichen des Lizenzvolumens ist es nicht mehr möglich, weitere Geräte der Organisationsstruktur zuzuordnen. In diesem Fall kontaktieren Sie bitte unseren Vertrieb.
Nach der Ersteinrichtung müssen lediglich die Standorte der Geräte aktuell gehalten werden. Diese Pflege kann automatisiert über IP-Adressen/Subnetze, durch die Anwender selbst oder über die Anbindung an vorhandene Systeme wie das Active Directory (LDAP-Abfragen) bzw. per CSV-Datei erfolgen. Der Gesamtaufwand richtet sich nach der Größe der Einrichtung und ist eher gering.
GisboAlarm läuft auf Windows-Clients und -Servern, auch unter Citrix, VMware und auf Windows-Terminalservern. Für macOS und IGEL OS gibt es eigene Anwendungen, eine separate Datenbank braucht GisboAlarm nicht. Den Server können Sie auch auf einem Client-Betriebssystem installieren, parallel zur normalen Nutzung des Rechners. Je Server empfehlen wir rund 2.500 Clients, bei mehr Clients kommen weitere Server hinzu. Die genauen Mindestanforderungen an den Server stehen in der Übersicht zur Alarmierungssoftware GisboAlarm.
GisboAlarm bietet die Möglichkeit, über das Hardware-Modul „GisboConnect 2.0“ potentialfreie und digitale Kontakte zu schalten. Die Kommunikation erfolgt bidirektional, wodurch Alarme in beiden Richtungen ausgelöst werden können. Die Weiterleitung der Signale erfolgt an Ihr gewohntes GisboAlarm System (PCs, Telefone, SMS, Apps und E-Mail-Adressen).
Brandmeldezentralen, die ESPA 4.4.4 unterstützen, binden Sie über die Zusatzmodule an. ESPA 4.4.4 ist ein standardisiertes, bidirektionales Protokoll. GisboAlarm empfängt darüber Alarme, zum Beispiel von der Brandmeldezentrale, und gibt Alarme weiter, etwa an Funk- und ELA-Anlagen, grundsätzlich an alle Systeme, die ESPA 4.4.4 unterstützen.
Hier finden Sie viele weitere Zusatzmodule
Sie können GisboAlarm bis zu 60 Tage kostenlos in einer vollumfänglichen Demoversion mit allen Hardwaremodulen testen, mit bis zu 2.500 Nutzern und voller Unterstützung durch unser Team. Nach dem Kauf lesen Sie Ihre bestellte Lizenzdatei ein und die bestehende Konfiguration bleibt erhalten.
Nutzen Sie für die Alarmsoftware eine Kombination aus folgenden Geräten:
- Maus (über Desktopbutton, Desktopicon)
- Tastatur (Taste, Tastenkombination und Panikalarm)
- USB-Button
- Funkhandsender (Reichweite in Gebäuden bis 50 m)
- Telefon
- App
- Weiterleitung (SMS, E-Mail)
Selbstverständlich. Der Empfängerkreis ist frei wählbar und wird vorab in der Konfiguration bestimmt.
Ja, eine Alarmierung kann einfach per Tastatur, Maus, USB-Button und per Funkhandsender abgesetzt werden.
Ja, es steht Ihnen frei, einzelne Tasten oder Tastenkombinationen mit einer Druckdauer zu belegen.
Ja, die Log-Dateien finden Sie sowohl auf dem Server als auch auf den Clients unter C:\ProgramData\GisboAlarm\log.
Führen Sie auf dem Server die Serverinstallation durch und die Clients ziehen sich die neuste Version automatisch. Das automatische Update ist in der Konfiguration auch deaktivierbar.
Nein, wenn Sie eine Version aus dem Jahr 2015 oder später haben, aktualisieren die Clients sich nach der Installation der neuen Version auf dem Server automatisch, wenn die Funktion aktiviert ist. Bei älteren Versionen müssten einmal alle Clients auf den neusten Stand gebracht werden.
Mit GisboAlarm – Communication erhalten Sie alle Funktionen der Version „Professional“ und können über ein zusätzliches Benachrichtigungssystem Krisensituationen sowie interne Abläufe und Maßnahmen steuern. Das Alarmierungssystem wird mit einem Kommunikationsmodul ausgeliefert und ist für den Krisenstab, leitende Personen oder die IT-Abteilung gedacht. Gezielte Evakuierungen, das Warnen über eine Gefahrenlage wie z. B. eine Bombendrohung oder das Informieren über einen Cyberangriff sollten nur von authentifiziertem Personal durchgeführt werden.
Den Vergleich beider Versionen zeigt die Tabelle in der Übersicht zur Alarmierungssoftware GisboAlarm.
Probleme mit der Alarmsoftware?
- Wurde die GAcfgConnect.dat in das richtige Verzeichnis kopiert?
Die Connect-Datei muss vom Server unter C:\ProgramData\GisboAlarm in das selbige Verzeichnis auf den Client kopiert werden. - Wurde tatsächlich Server installiert und/oder Client?
Anhand der Dienste (Start / Windows Symbol – Eingabe: Dienste) erkennen Sie, welche Installation ausgeführt wurde. Hier sollte nur der Dienst GisboAlarm Server vorhanden sein. Wenn zusätzlich der Dienst GisboAlarm Client installiert wurde, deinstallieren Sie GisboAlarm und führen nur die Serverinstallation aus. - Hat der Server die richtige IP-Adresse?
Prüfen Sie die IP-Adresse des Servers in der Kommandozeile (Start / Windows Symbol – Eingabe: cmd) mit dem Befehl „ipconfig“. - Ist der korrekte Hostname des Client-PCs in der Konfiguration (GisboAlarm_Cfg.exe) erfasst?
Prüfen Sie den PC-Namen in der Kommandozeile mit dem Befehl: „hostname“. - Wurde die Lizenzdatei richtig abgelegt?
Überprüfen Sie, ob eine Lizenzdatei auf dem Server im Installationsverzeichnis vorhanden ist. - Der Client-Dienst auf dem FatClient startet alle drei Minuten neu?
Entfernen Sie bitte das Häkchen in der Konfiguration unter „Allgemein / Virtualisierung“.
- Wurde der PC der Organisationsstruktur zugeordnet und die Alarmierungswege sind korrekt?
Prüfen Sie in der Konfiguration, ob der PC der Organisationsstruktur einem Raum zugeordnet ist und die Alarmierungswege für den PC definiert sind. Vorausgesetzt eine Alarmstufe wurde bereits angelegt.
- Besteht eine Verbindung von Client zu Server?
Prüfen Sie über den Telnet-Befehl, ob eine beidseitige Kommunikation zwischen Server und Client möglich ist. Hierzu muss zuerst Telnet über die Windows-Features aktiviert werden. Anschließend können Sie über die Eingabeaufforderung (cmd) den Befehl Telnet und die jeweilige IP-Adresse sowie den Port eingeben (Bsp: telnet 192.168.0.1 211).
- Ist der PC-Name (Hostname) korrekt erfasst?
Stellen Sie sicher, dass die PC-Namen bzw. Hostnamen der Clients korrekt in der Konfiguration erfasst sind. Prüfen Sie den PC-Namen über die Kommandozeile mit dem Befehl: „hostname“.
- Der Empfänger ist im gleichen Raum und das Häkchen gesetzt?
Wenn in den Alarmierungswegen der Alarmierungsgeber und -empfänger demselben Raum zugeordnet sind und das Häkchen bei „Organisationsstruktur enthält Büros“ gesetzt ist, so werden die PCs im selben Büro nicht alarmiert. Möchten Sie dies nicht, also die PCs im gleichen Raum sollen dennoch alarmiert werden, entfernen Sie das Häkchen.
- Erscheint das Verzögerungsfenster (Start des Vorgangs) direkt beim Betätigen der ausgewählten Taste / Tastenkombination?
Wenn nein: Bitte die Taste / Tastenkombination und die Druckdauer überprüfen.
- Bei ThinClients: Wie lange ist die Dauer des Tastendrucks und können die ThinClients dies überhaupt weitergeben?
Stellen Sie sicher, dass die ThinClients die Dauer des eingestellten Tastendruckes senden. Sollte dies nicht der Fall sein, tragen Sie eine Verzögerungszeit von 0 bei der Alarmstufe ein.
Ist die korrekte Tastenkombination des Buttons bei der Alarmstufe hinterlegt und wurde diese dem PC zugeordnet? Die von uns aktuell vertriebenen USB-Buttons lösen standardmäßig UMSCHALT+F8 aus.
Sie können die Lautstärke von Windows individuell für jede Alarmstufe konfigurieren.
Wird von einem PC ein Alarm ausgelöst, ist es für den Alarmierungsempfänger in erster Linie wichtig, von wo der Alarm kommt, damit er weiß, woher die Bedrohung kommt. Ist der Alarmauslöser in der Konfiguration erfasst, erfolgt der Abgleich mit der Windowskennung, sofern sich der Benutzer angemeldet hat. Dadurch werden bei der Alarmierung zusätzlich die für diesen angemeldeten Benutzer hinterlegten Daten dargestellt.
Benutzer müssen nicht gepflegt sein, damit die Alarmierung funktioniert. Die Alarmierung erfolgt rein gerätebezogen.
Stellen Sie sicher, dass die Windows-Anmeldenamen der Benutzer korrekt erfasst sind. Ist dies nicht der Fall oder der Benutzer ist noch nicht am Alarmsystem angemeldet, so wird nur der Standort des Alarmgebenden im Alarmierungsfenster angezeigt.
Sollte kein Gebäudeplan beim entsprechenden Knoten in der Organisationsstruktur erfasst sein, so wird der Button „Gebäudeplan“ im Alarmierungsfenster ausgegraut und ist nicht klickbar.
- Ist überall die gleiche Version installiert? Sollte dies nicht der Fall sein, könnte der Client keine Verbindung zum Server haben.
- Besitzt der Client die aktuelle GAcfgConnect.dat (Datei auf dem Server unter C:\ProgramData\GisboAlarm) und ist mit dem richtigen PC-Namen im selben Mandanten?
- Ist nur die Datei GAcfgConnect.dat im ProgramData-Verzeichnis vorhanden?
- Erscheint die Meldung „Zugriff verweigert“, starten Sie die Konfiguration mit Administratorberechtigungen.
Damit die SMS-Weiterleitung funktioniert, muss sie korrekt konfiguriert und die Handynummern korrekt eingetragen werden. Hier empfehlen wir die Funktion Echo für E-Mail unseres Partners Esendex.
Sollte die E-Mail-Weiterleitung nicht funktionieren, prüfen Sie die Login-Daten Ihres Mailservers.
- S-Firm in Verbindung mit Panikalarmierung
Wenn das Programm S-Firm von der Sparkasse geöffnet ist, werden bei der Anmeldung ungewollt Alarme ausgelöst. Die Panik-Alarmierung ist bei der Verwendung von S-Firm nicht möglich. S-Firm generiert zur Sicherheit automatisch Tastendrücke im Hintergrund. Dadurch wird die Panik-Alarmierung ausgelöst.
- Gegenstände auf Tastatur abgelegt
Wurden versehentlich Gegenstände auf der Tastatur abgelegt, welche die entsprechende Tastenkombination ausgelöst haben?
- Maßnahmen bei Fehlalarmen
Die Alarmierung kann vom Auslöser über das Tray Icon zurückgesetzt werden. Um Fehlalarme zu vermeiden, kann in der Konfiguration angegeben werden, dass der Alarm noch einmal zusätzlich bestätigt werden muss. Die Benutzer wurden nicht ausreichend über das Alarmierungssystem aufgeklärt.
Wie wird GisboAlarm in Virtualisierungsumgebungen eingesetzt?
Wenn Sie per RDP auf einen Rechner aufgeschaltet sind, auf dem GisboAlarm installiert ist, wird der Hostname des PCs in der Konfiguration von GisboAlarm benötigt, an dem Sie physikalisch sitzen. Dieser Hostname ist auf dem entsprechenden Client im Log „Client-Service“ im Ordner C:\ProgramData\GisboAlarm\log unter der Bezeichnung WTS-Client aufgeführt. Dieser Hostname wird in der Konfiguration von GisboAlarm benötigt.
Sollte der Alarm zweimal ausgelöst oder empfangen werden, verfügt GisboAlarm über die Funktion „doppelte Session verhindern“. Dadurch erhält der Client nur einmal die Alarmierung.
Fragen zur Kommunikationszentrale
Ein Servicefall kann nachträglich angezeigt werden. Dies ist auch für eine bestimmte Dauer einstellbar. Nach Ablauf dieser Dauer schließt der Servicefall NICHT automatisch.
Autorisierte Benutzer können über das Krisenfallfenster die Kommunikationszentrale öffnen und über den Button „Alle Meldungen schließen“ den Krisenfall beenden. Dadurch werden alle noch offenen Fenster auf den Clients geschlossen.
Über das Tray-Icon von GisboAlarm kann die Kommunikationszentrale geöffnet werden. Hier gibt es auf der rechten Seite eine Tabelle. Angemeldete PCs sind grün dargestellt. Haben ein oder mehrere PCs einen Alarm ausgelöst, so werden diese oben rot dargestellt.
Serverumzug der Alarmsoftware
- Sichern Sie zuerst vom Server folgenden Ordner: C:\ProgramData\GisboAlarm. Wichtig ist hier vor allem die Konfigurationsdatei GAcfgMandant1.dat. In dieser Datei ist Ihre komplette Konfiguration gespeichert. In Abhängigkeit der Mandantenanzahl befinden sich weitere Konfigurationsdateien (GAcfgMandant2.dat, GAcfgMandant3.dat usw.) in diesem Ordner und müssen gesichert werden.
- Danach können Sie auf dem neuen Server das Setup von GisboAlarm ausführen – hier nur „Server“ auswählen!
- Jetzt kopieren Sie alle Konfigurationsdateien wieder nach C:\ProgramData\GisboAlarm.
- Sollte Ihr neuer Server eine andere IP-Adresse haben, löschen Sie die Datei GAcfgConnect.dat aus dem ProgramData Verzeichnis vom neuen Server.
- Nun müssen Sie im Installationsverzeichnis das Tool „GisboAlarm_Org“ öffnen und die IP-Adresse des neuen Servers eintragen und „Speichern“ klicken. Im besten Fall hat diese sich nicht geändert. Wenn doch, müssen Sie auf allen Clients die GAcfgConnect.dat in das Verzeichnis C:\ProgramData\GisboAlarm neu verteilen.
- Durch die Datei GAcfgMandanten.dat sind Ihre Mandanten im Tool GisboAlarm_Org wieder vorhanden.
- Abschließend den GisboAlarm Server-Dienst neu starten und GisboAlarm läuft auf dem neuen Server!
Die GisboAlarm App macht Smartphones und Tablets zu Alarmmeldern. Beschäftigte lösen über die App oder einen gekoppelten Bluetooth-Button einen stillen Alarm aus und empfangen umgekehrt Alarme aus dem Haus, auf Wunsch zusätzlich per SMS und Sprachanruf. Die App läuft auf iOS und Android, cloudbasiert ohne eigenen Server oder als Erweiterung Ihrer vorhandenen GisboAlarm-Installation.
Hier beantworten wir die Fragen, die uns Administratoren, Datenschutzbeauftragte und Anwender am häufigsten stellen. Den vollständigen Funktionsumfang finden Sie auf der Seite zur Alarm App für Handy und Tablet. Wie Sie mit der App viele Menschen gleichzeitig und nach Standort warnen, beschreiben wir unter Massenalarmierung.
Allgemeine Fragen zur Alarm App
Sie benötigen ein Smartphone oder Tablet mit Android 8.0 oder iOS 17.0 (jeweils oder höher), eine aktive Internetverbindung und GPS für die Standortbestimmung. Getestet ist die App auf Geräten von Samsung, Google Pixel und Apple. Ein eigener Server ist nicht erforderlich, weil die App cloudbasiert arbeitet. Setzen Sie andere Gerätemodelle ein, sprechen Sie uns an, dann prüfen wir das vorab.
Nein. Als Stand-Alone-Lösung nutzen Sie die App ohne eigenen Server, die Alarmierung läuft dann über unsere Server. Betreiben Sie bereits GisboAlarm, binden Sie die App als Add-On an die stationäre Alarmierungssoftware an. Dann erhalten die Smartphones auch die Alarme der PCs, und Alarme aus der App erscheinen im GisboAlarm-Netzwerk. Das Zusammenspiel ist mit GisboAlarm Professional und GisboAlarm Communication möglich.
Ja. Beide Apps sind optisch und funktional weitgehend identisch aufgebaut. Alarmauslösung, passiver Alarm, Alarmstufen, Geofence, Bluetooth-Button, anonyme Registrierung und Audioaufnahme stehen auf beiden Plattformen zur Verfügung. Das vereinfacht Schulung und Support, wenn in Ihrer Einrichtung beide Systeme im Einsatz sind.
Unter iOS kommen zusätzliche Wege hinzu, über die sich ein Alarm ohne Öffnen der App auslösen oder sein Status einsehen lässt: ein Widget auf dem Homebildschirm, die Anzeige auf dem Sperrbildschirm bzw. in der Dynamic Island, eine Kachel im Kontrollzentrum (ab iOS 18) und Siri-Kurzbefehle.
Die App steht auf Deutsch, Englisch und Französisch zur Verfügung. Alle Bedienelemente sind durchgängig beschriftet, damit die Sprachausgabe mit VoiceOver (iOS) und TalkBack (Android) zuverlässig funktioniert.
Nur wenn Sie das so festlegen. Die App gibt es als Sende- und Empfangsversion und als reine Empfängerversion. Beschäftigte oder Studierende, die im Ernstfall nur gewarnt werden sollen, erhalten die Empfängerversion. Sie sehen alle Alarme der Geräte, denen sie als Empfänger zugeordnet sind, können selbst aber keinen Alarm auslösen. So verteilen Sie Warnungen an große Gruppen, ohne dass aus diesen Gruppen Fehlalarme entstehen.
Wichtig ist vor allem, dass die App in einer Organisation zuerst die Kollegen nebenan, den Sicherheitsdienst oder die Leitstelle erreicht, weil sie am schnellsten vor Ort sind. Worin sich eine Alarmierungs-App von einer Notruf-App unterscheidet, erklären wir auf der Seite zur Alarm App.
Achten Sie bei der Auswahl deshalb auf folgende Punkte:
- frei festlegbare Empfängerkreise und Alarmstufen
- stiller Alarm und passiver Alarm für Alleinarbeit und Hausbesuche
- Standortangabe bis auf Etage und Raum
- Anbindung an die Alarmierung am PC
- Betrieb und Datenhaltung in Deutschland, Nutzung auch ohne personenbezogene Daten
Die GisboAlarm App deckt diese Punkte ab und ist in Verwaltungen, Hochschulen, Kliniken und in der Justiz im Einsatz. Gerne richten wir Ihnen einen Testzugang ein, damit Sie die App auf Ihren eigenen Geräten prüfen können.
Die GisboAlarm App ist in den öffentlichen App Stores in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Luxemburg freigeschaltet. Das gilt für den App Store (iOS) und Google Play (Android). Nutzer aus diesen Ländern installieren die App über die normale Suche, ein Business- oder School-Manager-Account ist nicht erforderlich.
Benötigen Sie die App in einem anderen Land, sprechen Sie uns bitte an. Wir prüfen die Freischaltung und nehmen sie gegebenenfalls vor.
Alarm auslösen und empfangen
Ja. Ihre Einrichtung legt die Alarmstufen fest, etwa Bedrohung, medizinischer Notfall oder Feuer. Jede Stufe erhält ein eigenes Symbol sowie einen eigenen Alarm- und Entwarnungstext. Die am häufigsten benötigten Stufen legen Sie als Favoriten direkt auf den Startbildschirm, die übrigen sind über eine Übersicht erreichbar.
So erkennen die Empfänger sofort, ob jemand Unterstützung braucht oder ob alle reagieren müssen. Wie sich die Stufen an den Gefährdungsstufen des Aachener Modells orientieren, lesen Sie auf unserer Seite zu den Sicherheitsstandards.
Den aktiven Alarm lösen Sie im Moment der Gefahr selbst aus, über die Schaltfläche in der App oder über den Bluetooth-Button. Den passiven Alarm stellen Sie vorher ein, zum Beispiel vor einem Hausbesuch: Sie legen ein Zeitfenster fest. Melden Sie sich bis zu dessen Ablauf nicht zurück, indem Sie stoppen oder verlängern, löst die App selbstständig aus.
Der passive Alarm schützt also gerade in den Situationen, in denen niemand mehr auslösen kann. Verlängern oder stoppen lässt er sich auch direkt aus der Benachrichtigung, ohne die App zu öffnen.
Die Empfänger sehen den Ort der Alarmierung als GPS-Koordinaten mit Kartendarstellung, den Zeitpunkt und den Alarmtext, außerdem Namen und Telefonnummer, sofern diese hinterlegt sind. Den Alarm können sie direkt quittieren. Ist das Gerät einem festen Standort zugewiesen, zum Beispiel 2. Obergeschoss, Raum 215, geht diese Angabe mit. Welche Felder in welcher Reihenfolge erscheinen, legen Sie über den Meldungseditor fest.
Ja. Dazu muss die jeweilige Alarmstufe in der Konfiguration zur Textanpassung freigegeben sein. Beim passiven Alarm tragen Sie den Text direkt nach dem Start ein.
Zusätzlich lassen sich einem Alarm frei formulierte Zusatzinformationen mitgeben. Häufig genutzte Texte legen Sie einmal als Textbaustein an. Auf Wunsch werden diese Bausteine nach einem festen Rhythmus, täglich, wöchentlich oder monatlich, automatisch gelöscht.
Für die Auslösetaste in der App legen Sie fest, ob der Alarm sofort ausgelöst wird oder erst, wenn sie 0,5 oder 1 Sekunde gedrückt bleibt. Nach dem Absetzen zeigt die App sofort eine Rückmeldung an, und Sie können den Alarm noch abbrechen. Am Bluetooth-Button löst standardmäßig nur ein zügiger Doppelklick aus.
Wurde ein Alarm dennoch versehentlich ausgelöst oder hat sich die Lage entspannt, senden Sie über die App eine Entwarnung an alle Empfänger.
Ein ausgelöster Alarm wird vorgehalten und so lange erneut gesendet, bis er zugestellt ist, längstens eine Woche. Beim passiven Alarm gilt zusätzlich: Wird das Gerät zerstört oder hat es keinen Empfang mehr, wird der Hilferuf trotzdem abgesetzt. Übermittelt werden dann die zuletzt bekannten GPS-Koordinaten und, falls hinterlegt, Etage und Raum.
Ja, auf zwei Wegen. Beim Auslösen kann automatisch ein Anruf starten, etwa beim hinterlegten Notfallkontakt, beim Sicherheitsdienst oder bei einer Notruf- und Serviceleitstelle, sodass der Angerufene mithört und reagieren kann. Außerdem können sich alle Empfänger eines Alarms über die in der Meldung angezeigten Einwahlnummern in eine gemeinsame Telefonkonferenz einwählen, die über eine eigene Anlage wie Ihre TK-Anlage läuft, und das weitere Vorgehen abstimmen.
Ja, wenn Sie das wünschen. Die Funktion ist konfigurierbar: Ist sie aktiviert, legt die App beim Auslösen eine Audioaufnahme des Vorfalls an, die Sie im Nachgang anhören, exportieren oder löschen. Ob und für wen Sie die Aufnahme einschalten, entscheidet Ihre Einrichtung. Wir empfehlen, das vorab mit Personalrat und Datenschutzbeauftragten abzustimmen.
Geofence und Standort
Beim Geofencing ziehen Sie im GisboMobile Manager einen Radius um einen Standort, etwa um ein Verwaltungsgebäude oder einen Campus. Betritt ein Smartphone den Bereich, wechselt die App automatisch in das passende Konfigurationsprofil, wer ihn verlässt, fällt wieder heraus. Wie das im Alltag aussieht, beschreiben wir auf den Seiten zur Alarm App und zur Massenalarmierung.
Nein. Ein Tracking der Person ist nicht möglich, und es entsteht kein Bewegungsprofil. Beim Geofence dient der Standort allein dazu, das passende Alarmprofil zu wählen. An die Empfänger übermittelt werden die GPS-Koordinaten nur im Fall einer Alarmierung. Die Funktion ist DSGVO-konform.
Die Standortberechtigung muss für die App freigegeben sein. Unter iOS muss sie auf „Immer“ stehen, damit die App auch im Hintergrund zuverlässig umschaltet. Außerdem legen Sie je Standort einen Bereich und ein Profil im GisboMobile Manager an.
Über die feste Standortzuweisung. Sie ordnen das Gerät einem Ort zu, zum Beispiel 2. Obergeschoss, Raum 215, und diese Angabe geht mit jedem Alarm mit. GPS zeigt, auf welchem Gelände oder an welcher Adresse jemand Hilfe braucht. Für Etage und Raum ist GPS allein zu ungenau.
Registrierung, Verwaltung und MDM
Auf zwei Wegen: per Registrierungstoken oder per QR-Code-Scan.
- Registrierungstoken: Der Nutzer gibt in der App den von uns freigeschalteten Token ein, dazu je nach Vorgabe Ihrer Einrichtung Mobilfunknummer, Abteilung und Namen, und sendet die Registrierung ab. Name und Mobilfunknummer sind keine Pflicht, es kann auch mit einem Alias oder einer ID gearbeitet werden. Die Freischaltung erfolgt anschließend durch den Administrator im GisboMobile Manager.
- QR-Code: Das Abtippen entfällt. Eine hinterlegte Telefonnummer wird danach per SMS-Code bestätigt.
Ein Einrichtungsassistent führt durch die Registrierung, ein kurzes Tutorial danach einmalig durch Alarmauslösung, passiven Alarm und Meldungsansicht. Ist ein Gerät noch nicht aktiviert, offline oder deaktiviert, zeigt die App das auf einem eigenen Statusbildschirm an.
Ja. Sie scannen einen QR-Code, laden die App herunter und sind damit sofort Teil der Empfängergruppe, die Sie für diesen Code festgelegt haben. Den Code drucken Sie zum Beispiel auf ein Tagungsprogramm, hängen ihn am Eingang aus oder geben ihn bei der Einweisung von Fremdfirmen aus. Zusammen mit dem Geofence erhalten diese Personen nur die Alarme für den Ort, an dem sie sich gerade aufhalten.
Ja. Weder Name noch Mobilfunknummer sind Pflicht, Sie können mit einem Alias oder einer ID arbeiten. Damit ist die Nutzung ohne personenbezogene Daten möglich. Für Geräte, die nur Alarme anzeigen sollen, zum Beispiel ein Tablet im Flur oder im Aufenthaltsraum, gibt es zusätzlich die anonyme Registrierung. Ein so registriertes Gerät kann weder selbst auslösen noch die Konfiguration ändern.
Zentral im GisboMobile Manager unter api.gisbo.de/manager, bei einer vorhandenen Installation auch in der GisboAlarm-Konfiguration. Dort bilden Sie Alarmierungs- und Empfängergruppen, hinterlegen Telefonnummern und legen Konfigurationen, Alarmstufen und Geofence-Bereiche an.
In der App selbst sehen die Nutzer ihre Konfiguration und können, soweit Sie es freigeben, zwischen Profilen wechseln, etwa zwischen Innendienst und Außendienst.
Die GisboAlarm App ist in den öffentlichen App Stores verfügbar und lässt sich direkt über die Standardsuche installieren. Eine Integration in Ihr MDM ist unabhängig von einem Business- oder School-Manager-Account möglich.
Über den GisboMobile Manager. Dazu wird GisboAlarm per https mit unserem Webserver verbunden. Geben Sie bitte folgenden Link frei: https://api.gisbo.de/*. Danach werden Alarme in beide Richtungen übertragen, vom PC auf das Smartphone und von der App in das GisboAlarm-Netzwerk.
Datenschutz und Sicherheit
Ja. Alle Daten liegen in einem deutschen Rechenzentrum, das nach ISO/IEC 27001 zertifiziert ist. Welche Daten eingetragen werden, entscheiden Sie. Da weder Name noch Mobilfunknummer Pflicht sind, lässt sich die App auch ganz ohne personenbezogene Daten nutzen. Ein Tracking der Person findet nicht statt, GPS-Koordinaten werden nur im Alarmfall übermittelt. Einzelheiten finden Sie in der Datenschutzerklärung zur GisboAlarm App.
Ja, die Daten werden per https über Port 443 übertragen. Für Ihre Firewall bedeutet das: Ein zusätzlicher Port muss nicht geöffnet werden.
Bei der Empfängerversion ja. Sechs Monate nach der Registrierung fragt die App per Push-Nachricht, ob sie weiter genutzt werden soll. Bei Ja folgt die nächste Abfrage nach weiteren sechs Monaten, bei Nein wird der Nutzer gelöscht und kann die App nicht mehr verwenden.
Zusatzinformationen zum Alarmtext lassen sich ebenfalls nach einem festen Rhythmus automatisch löschen. Beides unterstützt die Grundsätze der Datenminimierung und Speicherbegrenzung nach Art. 5 DSGVO.
Bluetooth-Button
Die GisboAlarm Bluetooth-Buttons. Sie sind wiederaufladbar und bis 5 Meter wasserdicht. Geladen wird über das mitgelieferte USB-Kabel, eine Ladung hält bei normaler Nutzung etwa drei Monate. Die Reichweite zum Smartphone beträgt etwa 10 Meter.
Schalten Sie den Button ein, indem Sie ihn gedrückt halten, bis ein Signal ertönt. Tippen Sie dann in der App oben links auf das Bluetooth-Symbol oder wählen Sie „Konfiguration – Bluetooth konfigurieren“ und starten Sie den Scan. Wählen Sie den Button aus der Liste aus. Sie erkennen ihn an der ID auf dem QR-Code der Rückseite.
Ist die Verbindung hergestellt, blinkt der Button kurz auf, und das Bluetooth-Symbol in der App wird grün. Schalten Sie bei der Ersteinrichtung immer nur einen Button ein, sonst lassen sich die Geräte in der Liste nicht unterscheiden.
Standardmäßig durch einen zügigen Doppelklick. Die App bestätigt die Auslösung mit einer Vibration und einer Meldung in der Statusleiste (Android) bzw. der Mitteilungszentrale (iOS). Einen weiteren Alarm können Sie nach 15 Sekunden auslösen.
Unter iOS legen Sie fest, ob ein, zwei oder drei Klicks auslösen. Die eingestellte Anzahl muss dann genau getroffen werden, sonst wird kein Alarm ausgelöst.
Probleme mit der Alarm App
Bitte prüfen Sie folgende Punkte:
- Ist der Alarmton in der GisboAlarm App eingeschaltet?
- Sind in den Systemeinstellungen des Smartphones die Benachrichtigungen der App erlaubt, und zwar für die Kategorie eingehende Alarme?
- Wurde dem „Critical Alert“ (unter iOS „Kritische Hinweise“) zugestimmt? Nur dann kann die App Stummschaltung und Tondeaktivierung übergehen.
Bitte prüfen Sie folgende Punkte:
- Ist die Alarm App registriert und im GisboMobile Manager freigeschaltet? Zeigt die App einen Statusbildschirm, etwa „nicht aktiviert“ oder „offline“?
- Wurden die Smartphones in der Konfiguration von GisboAlarm synchronisiert?
- Ist die Alarm App in der Alarmstufe des stationären Alarmsystems aktiviert?
- Sind die Alarmierungswege richtig definiert?
- Bei Geofence: Befindet sich das Gerät im richtigen Bereich, und ist die Standortfreigabe gesetzt, unter iOS auf „Immer“?
Bitte prüfen Sie folgende Punkte:
- Ist der Button verbunden? Das erkennen Sie am grünen Bluetooth-Symbol in der App. Nach einem Verbindungsverlust sucht die App innerhalb einer Minute automatisch nach dem Button. Gelingt das nicht, starten Sie die Suche über das Bluetooth-Symbol.
- Ist der Akku des Buttons geladen? Geladen wird über das mitgelieferte USB-Kabel.
- Wurde mit der richtigen Klickzahl ausgelöst? Standard ist der Doppelklick, unter iOS ist die Anzahl einstellbar.
- Liegt der letzte Alarm weniger als 15 Sekunden zurück?
Bitte prüfen Sie folgende Punkte:
- Muss ein Proxy-Server eingetragen werden?
- Kommuniziert Ihr GisboAlarm Server-Dienst per https nach außen, und ist https://api.gisbo.de/* freigegeben?
- Wurde die Konfiguration nach dem Aktivieren des Webservers einmalig gespeichert? Das ist zwingend erforderlich.
Allgemeine Fragen
Im Falle einer Telefonalarmierung kommt ein Anruf von der Nummer „+49 3221 2619942„.
Probleme mit dem Telefonalarm
Prüfen Sie, ob in der Konfiguration von GisboAlarm im Tab „Webserver“ eine Webserververbindung eingerichtet wurde. Ist dies der Fall, wird die Verbindung als „erfolgreich“ gekennzeichnet und ist grün hinterlegt. Des Weiteren muss im Telefonregister „Geräte / Telefon“ die gewünschte Telefonnummer im korrekten Format „+49 …“ eingetragen werden. Nachdem das Telefon der Organisationsstruktur zugewiesen wurde und in einer Alarmstufe das Häkchen bei „Telefonie“ gesetzt ist, kann die Telefonnummer in den Alarmierungswegen als Alarmierungsempfänger bzw. Alarmierungsgeber verwendet werden.
Nimmt ein Anrufbeantworter an, ist der Anschluss besetzt oder steht das Telefon auf „Nicht stören“, gilt der Alarm nicht als zugestellt. Zusätzlich lässt sich einstellen, dass der Empfänger den Alarm über die Telefontastatur annimmt oder ablehnt.
Wenn ein Alarm vom Telefon abgesetzt werden soll, muss folgende Nummer angerufen werden: „+49 32 223270111“. Im besten Fall hinterlegen Sie die Nummer als Kurzwahl. Es ertönt dann ein Besetztzeichen, der Anruf wird beendet und der Alarm geht raus.
Probleme mit dem Funksystem
- Ist der Funkempfänger richtig konfiguriert? Bitte prüfen Sie alle Einstellungen aus der Administrationsbeschreibung.
- Kann ein Ping von einem beliebigen Client zu der IP-Adresse des GisboAlarm Server ausgeführt werden?
- Ist ein Telnet von einem beliebigen Client zu der IP-Adresse des GisboAlarm Server über den Port des Funkhandsenders möglich?
- Bitte prüfen Sie in den Log-Dateien auf dem Client, ob ein unbekannter Handsender auftaucht und ob die ID des Gerätes stimmt.
- Wireshark auf Server installieren und Verbindungen prüfen
In Gebäuden reicht das Funksignal je nach Bauweise bis 50 Meter. Im Freien beträgt die Reichweite 300 Meter.
Wir empfehlen, die Batterien spätestens alle 2 Jahre auszutauschen. Hierzu wird der Batterietyp CR2032 benötigt.
Alle Funkhandsender können mit einem Funkempfänger kommunizieren. Der nächste mögliche Funkempfänger empfängt das Signal und leitet es über das Netzwerk zum GisboAlarm Server. Die Anzahl der Empfänger richtet sich nach dem Gebäude und sollte vor Ort getestet werden.
