Deeskalationsseminare und Workshops

Gisbo bietet sechs Deeskalationsseminare und Workshops an, vom zweistündigen Vortrag bis zum Tagesseminar. Je nach Format nehmen 15 bis 40 Personen teil. Die Seminare finden als Präsenzveranstaltung vor Ort statt und werden von drei Einsatz- und Schulungstrainern aus dem Justizdienst geleitet. Inhalte und Übungen stimmen wir auf Ihre Teilnehmergruppe ab.

Die meisten Menschen empfinden in einer Bedrohungssituation Angst und ein Gefühl der Hilflosigkeit. Diese starke Reaktion ist oftmals darauf zurückzuführen, dass wir nicht gelernt haben, uns gegen Gewalt und Aggression in geeigneter Weise zur Wehr zu setzen.

Das Bedrohungsmanagement betrachten wir ganzheitlich und entwickeln mit Ihnen ein Konzept für Ihre Sicherheitsbedürfnisse. Dabei gehen wir auf die Belange der Einzelnen ein und stärken das Verhalten in der Gruppe. Warum Deeskalation zur Gewaltprävention am Arbeitsplatz gehört und welche Pflichten der Arbeitgeber dabei hat, lesen Sie auf unserer Seite zum Deeskalationstraining.

Alle Formate auf einen Blick

Format Dauer Gruppengröße
Ganzheitliche Betrachtung – BedrohungsmanagementTagesseminarca. 15 Personen
Unterweisung und Shorttraining für GisboAlarmzwei Zeitstunden15 Personen
Interaktiver Vortragzwei Zeitstundenbis zu 40 Personen, je nach Raumgröße
SelbstverteidigungTagesseminarbis zu 20 Personen, je nach Raumgröße
KommunikationTagesseminar15 Personen
Stressbewältigung und NachsorgeTagesseminar, Inhalt und Umfang nach Bedarfca. 20 Personen

Die Seminare und Workshops im Detail

Ziel des Seminars ist, das Personal dauerhaft vor Übergriffen durch Besucher zu schützen und das Gebäude mit klar organisierten Maßnahmen zu sichern. Nach der Einführung von GisboAlarm in Ihrer Behörde empfehlen wir einen Workshop zu Deeskalation und Bedrohungsmanagement. Er befähigt Ihre Beschäftigten, Bedrohungssituationen zu erkennen, sich frühzeitig zu positionieren und im besten Fall sich und andere Menschen zu schützen. Wir betrachten das Thema kommunikationspsychologisch, rechtlich und taktisch, in enger Verzahnung mit dem stillen Alarm von GisboAlarm.

Inhalte:

  • Das „Aachener Modell“ und seine vier Gefährdungsstufen
  • Kommunikation im Grenzbereich
  • Stress und Angst
  • Situationswahrnehmung
  • Rechtliche Informationen (Strafrecht, Notwehrrecht und weitere)

Methoden:

  • Gruppenarbeit
  • Einzelarbeit
  • Diskussionen
  • Vortrag mit Präsentationen
  • Übertragung in die Arbeitsbereiche
  • Praktische Übungen
  • Videofeedback

Dauer: Tagesseminar
Gruppengröße: ca. 15 Teilnehmende pro Seminar

In Ihrer Dienststelle wurde GisboAlarm eingeführt, damit Beschäftigte in Bedrohungssituationen Alarm auslösen können. Die benachrichtigten Kolleginnen und Kollegen organisieren und strukturieren das weitere Vorgehen unter Berücksichtigung der Eigensicherung, um Schlimmeres zu verhindern. Wie GisboAlarm Alarme nach Stufen an unterschiedliche Empfänger verteilt, beschreiben wir beim mehrstufigen Alarmierungssystem.

Inhalte:

  • Was sollen, dürfen und können die benachrichtigten Beschäftigten in einer Alarmierungssituation konkret unternehmen?
  • Wer eilt zur Hilfe?
  • Wer informiert die Dienststellenleitung oder die Polizei?

Ziel der Unterweisung:

  • Handlungskompetenz in Bedrohungssituationen gewinnen
  • Erstunterweisung für die Alarmauslösung mit GisboAlarm (Simulation) und mögliche Verhaltensweisen

Dauer: zwei Zeitstunden
Anzahl der Teilnehmenden: 15

Der Vortrag gibt Ihren Beschäftigten eine Zusammenfassung der einzelnen Komponenten des Face-to-Face-Bedrohungsmanagements. Der Schwerpunkt liegt auf der Gefahrenerkennung und deren Bewertung sowie der frühzeitigen Positionierung in einer Bedrohungssituation.

Dauer: zwei Zeitstunden
Anzahl der Teilnehmenden: je nach Raumgröße bis zu 40

Im Workshop werden die grundlegenden Techniken der Selbstverteidigung vermittelt. Die Inhalte fordern die Teilnehmenden in unterschiedlicher Intensität und werden vorher mit Ihnen abgestimmt.

Inhalte:

  • Verteidigung gegen Würge-, Schlag- und Trittangriffe
  • Stressmanagement (positive Selbstinstruktion)
  • Verteidigung in engen Räumlichkeiten
  • Verteidigung in der Bodenlage
  • Grenzen und Möglichkeiten beim Einsatz von Pfefferspray

Dauer: Tagesseminar
Anzahl der Teilnehmenden: je nach Raumgröße bis zu 20

Das Seminar „Kommunikation“ vermittelt Hilfestellungen, um einen Aggressor kommunikativ zu deeskalieren. Zuhören, den anderen ausreden lassen und beruhigen kann man lernen.

Dauer: Tagesseminar
Anzahl der Teilnehmenden: 15

Die Teilnehmenden lernen den richtigen Umgang mit Stress und Angst. Außerdem geht es um Stressprävention und die Nachbereitung belastender Situationen. Inhaltlich und zeitlich richten wir uns nach Ihren Bedürfnissen.

Dauer: Tagesseminar
Anzahl der Teilnehmenden: ca. 20

Die Formate lassen sich kombinieren, und jedes ist auch einzeln und ohne GisboAlarm buchbar. Welche Zusammenstellung zu den Gefährdungsbereichen Ihrer Einrichtung passt, besprechen wir gerne mit Ihnen.

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Die Referenten unserer Seminare

Unser Team aus drei erfahrenen Spezialisten führt die Seminare persönlich durch. Alle drei bringen langjährige Berufserfahrung aus unterschiedlichen Bereichen des Bedrohungsmanagements mit und arbeiten selbst in einem Umfeld, in dem Bedrohungslagen zum Alltag gehören.

Porträt Herr Stark, Seminare und Workshops im Deeskalationstraining von Gisbo

Mike Stark (OLG Zweibrücken)
Ausbildungs- und Schulungsleiter (Justizbeamter) der Arbeitsgruppe Sicherheit der rheinland-pfälzischen Gerichte und Staatsanwaltschaften.

Porträt Herr Kirsch, Seminare und Workshops im Deeskalationstraining von Gisbo

Christian Kirsch (Landgericht Landau)
Einsatztrainer im Justizwachtmeisterdienst und Mitglied der Arbeitsgruppe Sicherheit der rheinland-pfälzischen Gerichte und Staatsanwaltschaften.

Porträt Herr Scholl, Seminare und Workshops im Deeskalationstraining von Gisbo

Stefan Scholl (Landgericht Kaiserslautern)
Einsatztrainer im Justizwachtmeisterdienst der rheinland-pfälzischen Gerichte und Staatsanwaltschaften.

Referenzen

Eine Auswahl unserer Referenzen aus Landkreisen, Städten und Hochschulen:

Logo Landkreis Fürth, Referenzkunde der Gisbo Softwarelösungen
Logo Stadt Rottenburg am Neckar, Referenz für die Software von Gisbo
Logo Landkreis Tübingen, setzt Software von Gisbo ein
Logo Landkreis Neunkirchen, Referenzkunde der Gisbo Softwarelösungen
Logo Südliche Weinstraße, Referenz für die Software von Gisbo
Logo Hochschule Coburg, setzt Software von Gisbo ein

Häufige Fragen zu unseren Seminaren und Workshops

Eignet sich das Deeskalationstraining für Behörden, Verwaltungen und Schulen?
Ja. Gebucht wird es vor allem von Landkreisen, Städten und Gemeinden, aber auch von Hochschulen und Schulen. Teilnehmen sollten Beschäftigte mit Publikumsverkehr, etwa aus dem Bürgerbüro, dem Sozial- oder Ausländeramt, dem Jobcenter oder dem Sekretariat einer Schule oder Hochschule. Welche Bereiche das in Ihrem Haus sind, zeigt die Gefährdungsbeurteilung, also überall dort, wo Beschäftigte beschimpft, bedroht oder angegriffen werden können. Im Vorgespräch stimmen wir mit Ihnen die passenden Formate ab und nehmen typische Situationen aus Ihrer Einrichtung in die Übungen auf.

Was kostet ein Deeskalationstraining, und beteiligen sich die Unfallkassen?
Einen Festpreis gibt es nicht, weil Format, Dauer, Teilnehmerzahl und Anfahrt den Aufwand bestimmen. Sie erhalten von uns ein individuelles Angebot. Bei Seminaren zur Gewaltprävention beteiligen sich die Unfallkassen häufig an den Kosten. Es lohnt sich, das vor der Beauftragung mit Ihrer zuständigen Unfallkasse zu klären.

Haben Sie Fragen zum Ablauf oder möchten Sie ein Seminar für Ihre Einrichtung anfragen? Rufen Sie uns an unter +49 (0)63 32 / 99790-70 oder stellen Sie Ihre Anfrage. Wir beraten Sie gerne.

Informationsflyer zu den Seminaren und Übungen (PDF)

Den Flyer können Sie hier herunterladen.

Bei weiteren Fragen zum Training stehen wir Ihnen auch gerne telefonisch zur Verfügung:

Tel.: +49 (0)63 32 / 99790-70

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Flyer Deeskalationstraining von Gisbo zu Bedrohungsmanagement und Selbstverteidigung