Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung sollten in ganz Deutschland wieder die Sirenen ertönen. Ziel der bundesweiten Aktion war es, die Sinne der Bürger zu schärfen – etwa bei Naturgefahren, gefährlichen Wetterlagen, Waffengewalt, Unfällen in Chemiebetrieben, Stromausfall, Radioaktivität oder Feuer.

Viele Menschen hatten sich an diesem Tag auf Lärm eingestellt, zu hören war um 11 Uhr allerdings nur wenig. Die meisten Warn-Apps warnten zu spät oder überhaupt nicht. Das System war überlastet. Im Ernstfall hätten die Bürger keinerlei Informationen erhalten. Grund für den Fehlschlag seien technische Probleme, die nun umfassend aufgearbeitet werden sollen. Das Bundesinnenministerium hat den Warntag inzwischen für gescheitert erklärt. Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, wird abgesetzt. Allerdings sollen die gewonnenen Erkenntnisse auch zur Weiterentwicklung der Alarmierungskaskade dienen, um den Warntag, hoffentlich erfolgreich, zu wiederholen.

 

Automatische Warn-Alarmierung für hausinterne Alarmierungssysteme

Was als Übung gedacht ist, kann sich schnell zum Ernstfall entwickeln. Zum nun jährlich stattfindenden bundesweiten Warntag sollte ebenfalls ein voll automatischer Probealarm in das interne Alarmierungssystem integriert sein. Damit Sie in Zukunft sicherstellen können, dass alle betroffenen Mitarbeiter in Notfällen zuverlässig informiert werden, legen Sie die gewünschte Zeit fest, definieren Sie die Alarmierungskreise und gestalten den Alarm so, dass er vollste Aufmerksamkeit erhält. Am Warntag wird dementsprechend neben den offiziellen Medien auch das hausinterne Sicherheitssystem auf die Probe gestellt und zur Unterstützung herangezogen. Dieser Vorgang ermöglicht es Ihnen, interne Prozesse zum Notfall- und Gefahrenmanagement nachhaltig zu verankern und zu optimieren. Die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter wird maßgeblich gesteigert und Sie tragen dazu bei, den Ernstfall mit der Regierung zu bewältigen.